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DDR UND JETZT?


(Projektzeitraum 21.-25.September 2020)

»Mit dem Projekt »DDR UND JETZT?« werden wir uns eine Woche mit den aktuellen Möglichkeiten einer Arbeit an und mit DDR- Biografien durch eine künstlerische Vermittlungsform stellen. Dabei wollen wir die Fragen aufwerfen: was Geschichte und Geschichtserzählung für unser Leben und die beginnende politisch-künstlerische Arbeit bedeutet und welche Rolle sie dabei spielt eine eigene Sprache zu finden..«

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OFFENE WUNDEN – LEIPZIGER TAGEBAULANDSCHAFTEN (Projektzeitraum März - Dezember 2021)


»In Leipzig leben aktuell noch ca. 5000 Männer und Frauen, die in den nahen Tagebaugebieten beschäftigt waren oder in kleinen Teilen noch sind. Für viele von ihnen war die Arbeit im Tagebau und in der Braunkohleverarbeitung ein zentraler Bestandteil ihrer Biografie. Eine Arbeit, der bis heute aus teils sehr unterschiedlichen Richtungen und Gründen, sowohl Anerkennung als auch Ablehnung zuteil wird. Das ist die Ausgangslage, für die wir uns seit langem interessieren und mit der wir arbeiten werden...«



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Um produktiv arbeiten zu können, haben sich mit dem Zentrum für optimistische Bergbauforschung e.V. zehn Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen zusammengeschlossen. Basierend auf einer ersten Interessengemeinschaft des Jahres 2011 entstand seit dem Frühjahr 2019 eine nachhaltige Struktur mit einem gemeinnützigen Verein und eigenen Räumen in Leipzig-Lindenau. Seither wirken drei miteinander eng verwobene Bereiche aus Bildung, Kunst und Kulturförderung und Forschung zusammen.

WER WIR SIND

Um produktiv arbeiten zu können, haben sich mit dem Zentrum für optimistische Bergbauforschung e.V. zehn Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen zusammengeschlossen. Basierend auf einer ersten Interessengemeinschaft des Jahres 2011 entstand seit dem Frühjahr 2019 eine nachhaltige Struktur mit einem gemeinnützigen Verein und eigenen Räumen in Leipzig-Lindenau. Seither wirken drei miteinander eng verwobene Bereiche aus Bildung, Kunst und Kulturförderung und Forschung zusammen.

WARUM BERGBAUFORSCHUNG?

Als Aktive des Zentrums für optimistische Bergbauforschung e.V. (zfob) gehen wir mit offenen Augen durch die Stadt, ihre Umgebung und ihre Geschichte. Unsere bisherige Arbeit zu Bergbau und Bergbaukultur soll das neue Alte freilegen, und darüber festgelegte Sichtweisen sprengen. Seit mehreren Jahren führen wir mit Studierenden (u.a. HTWK Leipzig, Bauhaus-Universität Weimar, FH Campus Wien) urbane Interventionen und Workshops in Leipzig durch – deren Inhalt immer auch eine Bewusstseinswerdung über individuelle und strukturelle Problemlagen in den Krisen der Gegenwart ist. Ziel ist es, für Leipzig und seine Bewohner*innen einen Blick auf Tagebaugeschichte offenzulegen, mit dem sie sich selbst zum Objekt der Betrachtung machen: Was lerne ich aus den Biografien der Menschen für meine eigene Biografie und was erkenne ich, wenn ich auf eine vorschnelle Deutung verzichte?

KULTUR

Im Zentrum für optimistische Bergbauforschung e.V. sind Dramaturg*innen, Autor*innen und Bildende Künstler*innen aktiv, denen die Herstellung einer Sichtachse zwischen ihnen, den Arbeitenden und einer Geschichte/Zukunft ein wesentliches Anliegen ist. Im Herbst/Winter 2020 sind u.a. Gesprächsrunden und Podien mit Tagebauarbeiter*innen, Ofensetzer*innen und Kohlehändler*innen aus Leipzig in Vorbereitung, auf deren Beiträge wir mit Spannung warten. Für 2021 wollen wir uns den Erfahrungen der früheren Bewohner*innen von Tagbaudörfern mit einer Theaterproduktion verschreiben.

BILDUNG

Für uns ist Bildung eine Lösung, die neue Aufgaben stellt. In unseren Seminaren, Workshops und Konferenzbeiträgen schaffen wir eine Umgebung, die Dialoge ermöglicht und entwickeln moderne Lerninhalte, die auf eine Kooperation mit der Erfahrungswelt der Teilhabenden zielt. Unsere Dozent*innen sind erfahrene und qualifizierte Lehrende aus den Bereichen der Sozialpädagogik, Soziologie, Kulturwissenschaften, Philosophie, Theaterwissenschaften oder Bildenden Kunst.

In enger Abstimmung mit den BFD-Einsatzstellen handstand und moral e.V. (Leipzig) und dem Verein zur Stärkung einer guten Sache e.V. (Leipzig) sowie unter Beteiligung von Mitarbeiter*innen des Lehrstuhls für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung der Bauhaus-Universität Weimar und Organizer*innen der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Berlin) haben wir seit dem Frühjahr 2019 ein Seminarkonzept aus Bildungsbausteinen entwickelt und umgesetzt. Monatliche Seminare begleiten seither Bundesfreiwilligendienstleistende und viele Andere durch ihr Bildungsjahr.

Unsere Seminare und Workshops unterliegen einem Qualitätsmanagement und einer regelmäßigen systemischen Überprüfung.

DDR UND JETZT?
(Projektzeitraum 21.-25.September 2020)

»Mit dem Projekt »DDR UND JETZT?« werden wir uns eine Woche mit den aktuellen Möglichkeiten einer Arbeit an und mit DDR- Biografien durch eine künstlerische Vermittlungsform stellen. Dabei wollen wir die Fragen aufwerfen: was Geschichte und Geschichtserzählung für unser Leben und die beginnende politisch-künstlerische Arbeit bedeutet und welche Rolle sie dabei spielt eine eigene Sprache zu finden..«

OFFENE WUNDEN – LEIPZIGER TAGEBAULANDSCHAFTEN
(Projektzeitraum März - Dezember 2021)

»In Leipzig leben aktuell noch ca. 5000 Männer und Frauen, die in den nahen Tagebaugebieten beschäftigt waren oder in kleinen Teilen noch sind. Für viele von ihnen war die Arbeit im Tagebau und in der Braunkohleverarbeitung ein zentraler Bestandteil ihrer Biografie. Eine Arbeit, der bis heute aus teils sehr unterschiedlichen Richtungen und Gründen, sowohl Anerkennung als auch Ablehnung zuteil wird. Das ist die Ausgangslage, für die wir uns seit langem interessieren und mit der wir arbeiten werden...«


SEMINARANGEBOT 2019/2020

17.07.2019 Seminar »Kulturarbeit mit DDR-Geschichte«
19.07.2019 Workshop »Veranstaltungstechnik für Frauen und Transgender«
05.09./06.09.2019 Workshop »Biografisches Theater«
05.11.2019 Workshop »Praktische Handlungsethik«
23.11.2019 Workshop »Transformatives Organizing als Ansatz für eine junge politische Arbeit (Details)«
08.01./09.01.2020 Workshop »Moderation und Entscheidungsfindung«
28.01.2020 Seminar »Projektmanagement für Beginnerinnen«
10.02.2020 Workshop »Actionbound Subkultur«
11.03.2020 Seminar »Kulturvermittlung in heterogenen Stadtteilen«
12.03.2020 Workshop »Kultur- und Bildungsarbeit mit DDR-Geschichte«
06.05.2020 Webinar »Auseinandersetzung mit Diskriminierungsformen«
09.06.2020 Webinar »Veranstaltungsbetreuung für Frauen«
06.07.2020 Webinar »Projektmanagement für Beginnerinnen«

FORSCHUNG

Unser interdisziplinärer Arbeitsansatz soll zu jedem Zeitpunkt seine Notwendigkeit belegen können. Bereits mit dem Vereinsnamen Zentrum für optimistische Bergbauforschung erfolgt ein Hinweis auf strukturierte Unstimmigkeiten im bisherigen Umgang mit dem Thema - und soll so auch Ausblick auf unsere Arbeit geben, die mehr als eine Neuauflage begrenzter historischer oder sozialwissenschaftlicher Arrangements sein wird.

In unseren Konzeptpapieren gibt es eine lange Reihe an offenen Fragen; ob nun die nach den symbolischen Kämpfen in den Bereichen der Energiegewinnung und Bergbauplanung, oder der historisch-sozialen Beziehung von Mensch und Maschine als Ausdruck gesellschaftlicher Relation. Mit Akribie und Erfahrung sowie unter reger Mithilfe vieler Kolleg*innen unserer Institute und Universitäten werden wir 2020/21 erste Fragen in den Blick nehmen und produktive Beiträge erstellen.

INFORMATIONEN

Kontakt und Impressum
Zentrum für optimistische
Bergbauforschung e.V.
Demmeringstr. 32
04177 Leipzig
info (at) zfob.de


Verweise
handstand und moral e.V.
Fonds Soziokultur
KX Space Brest
FH Campus Wien
Bauhaus-Universität Weimar


Soziale Medien
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Unsere Bildungs-, Kunst- und Forschungsarbeiten benötigt nicht nur einen Gegenstand sondern auch finanzielle Unterstützung. Wir sind ein anerkannter gemeinnütziger Verein und können Spendenquittungen ausstellen.

Spendenkonto:
IBAN: DE64 8306 5408 0004 1715 43
BIC: GENODEF1SLR
Skatbank Altenburg


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